Türchen 17

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Atemübungen

Anleitung

Heute, am 17. Dezember, habe ich dir eine Übung mitgebracht, für die du nur ein Instrument benötigst und dieses hast du immer bei dir: dein Atem.

Bei einer Atemübung achtest du genau auf den Verlauf deines Atems durch deinen Körper.

Du spürt den Zug durch die Nasenlöcher, das Weiten des Brustkorbs und die Wölbung deiner Bauchdecke.

Dabei ist es nicht wichtig, tief zu atmen.

Der Atem soll genauso bleiben, wie er ist.

 Einfach beobachten, nicht verändern.

Mindestens fünf Minuten Zeit solltest du dir nehmen. Wenn Du magst, darfst Du sie natürlich auch länger machen.

Ein Wecker hilft beim Loslassen, so schaust Du nicht ständig auf die Uhr.

Tipp: Bei dieser Übung für mehr Achtsamkeit sollten sich du komplett entspannen können – ohne Störungen. Vielleicht kannst du einen Zettel an die Zimmertür hängen oder du findest einen anderen ungestörten Ort, den du ganz für dich allein hat.

Lade dir für diese Übung gerne meine weihnachtlichen Atemübungen herunter und drucke sie aus, damit du die Pfeile mit den Fingern gut nachfahren könnt, während du atmest.

Ich habe dir auch eine Atemmeditation aufgenommen, höre sie dir gerne an!

Auf die Plätze, Entspannung, los!

Atemmeditation

Elternbereich:

Warum sind Atemübungen für Kinder wichtig?

Studien haben ergeben, dass wenn wir Menschen zu viel durch den Mund atmen, der Körper und die Psyche leidet.

Vielleicht ist es dir schon selbst aufgefallen?

Wenn wir im Stress sind, beginnt der Körper automatisch schneller, flacher  durch den Mund zu atmen.

Dies hat einen evolutionären Hintergrund, der bis in die Steinzeit zurück reicht.

Du kannst in meinem Artikel über Stress nachlesen, wieso das so ist und was das für Auswirkungen auf unseren Organismus hat.

Kurz gesagt nehmen wir zu wenig Sauerstoff auf, wenn wir falsch atmen und nutzen, nicht unsere gesamte Lungenkapazität.

Dies führt zu:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Stress
  • Angstgefühle,…
kopfschmerzen, stress

Außerdem hat eine richtige Atmung einen entscheidenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem und reguliert mitunter auch die Produktion von Stresshormonen.

Eine tiefe Atmung verhindert einen Überschuss an Sauerstoff im Blut und reduziert die Ausschüttung von Cortisol (Stresshormon).

Positiv beeinflusst wird dadurch auch:

  • die Konzentration,
  • die Aufmerksamkeit,
  • die Leistung,
  • Emotionsregulation,
  • Entspannung,
  • das Wohlbefinden,
  • Aussprache und Kommunikation,…

Außerdem hat das bewusste und richtige Atmen einen positiven Einfluss auf Körper, Geist und Seele.

Kinder atmen von Geburt an richtig.

Jedoch wird diese Fähigkeit im Laufe des Lebens schnell verlernt.

Ursache dafür können:

  • falsche Haltung,
  • Übernahme falscher Gewohnheiten
  • oder ein bestimmter Lebensstil, sein.

Um Kinder das richtige Atmen spielerisch und lustig zu vermitteln, kannst du die anschließenden Übungen nutzen.

Übe sie, mit deinem Kind, gerne zuerst zuhause. Dann kann dein Kind diese Übungen selbstständig in der Schule ausführen.

Sag mir gerne in den Kommentare, wie dir die heutige Übung gefallen hat!

Oder poste auf meinen Sozialen Netzwerken, unter dem heutigen Beitrag, wie es dir bei der Aufgabe ergangen ist!

Ich freue mich sehr über euer Feedback!

Schöne und harmonische Vorweihnachtszeit!

Deine Nicole

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